VORWORT

Intakte Einkaufslandschaft durch “Faszination Fussball”?______________________________________________________

Osterhofen Teil einer “urbanen” Zukunft?

Die Leuchtenbergpassage gibt Osterhofen die Gelegenheit dazu:

Wohnen, Wirtschaft, Wissenschaft gingen eine spannende Symbiose mit Unterhaltung und Freizeit ein. So könnte “urbane” Zukunft aussehen. Unser Stadtzentrum könnte Futurezone werden, welche von allen anderen Städten ringsum beneidet würde. In vielen kleineren Städten werden solche zukunftsorientiere Investoren vergebens gesucht.
Bisher zumindest ist Osterhofens Geschäftswelt es, welche die umliegenden intakten Einkaufsstädte fürchten muss, denn die Osterhofens Kaufkraft wird seit Jahren von ihnen abgezogen, weil ein Kompletteinkauf hier einfach nicht mehr möglich ist.

Um noch stärker und konkurrenzfähgiger zu werden, wurde das Projekt ”Teilraum Deggendorf-Plattling”, von den Städten Deggendorf, Plattling, den Märkten Hengersberg, Metten, sowie den Gemeinden Niederalteich, Offenberg, Otzing und Stephansposching ins Leben gerufen, um das Zusammenwachsen des gemeinsamen Siedlungs- und Lebensraumes in eine “geordnete städtebauliche Entwicklung” zu überführen.

Es drängt sich die Frage auf “Warum wurde Osterhofen nicht auch in das Projekt Teilraum aufgenommen?”

Ist Osterhofen etwa in den Köpfen unserer Politiker, Behörden, Ämter und sogar unserer Nachbarstädte schon totgeweiht, d. h.: Hat man sich damit abgefunden, dass bei uns Leerstände zunehmen und wir auswärts einkaufen? Wir glauben eigentlich nicht an dieses Szenario!

Vergleicht man aber die Innenstadt-Geschäftslandschaft von Osterhofen mit einer Fussballmannschaft, die attraktiven Fussball spielen will, um Zuseher anzuziehen, dann sieht die Situation – auch nach Schilderung von vielen Bürgern – bei uns wie folgt aus:

Mannschaftstrainer, Management und Fitnessteam (Bürgermeister und Stadtrat) suchen seit Jahren nach Möglichkeiten, um Ersatz für abgewanderte Spieler (z. B. Textilgeschäfte, Boutiquen, etc.) zu finden und auch nach der richtigen Therapie, um vorhandene Spieler, von denen einige (sagen wir mal) erkrankt sind, wieder fit zu bekommen. Auch in Zusammenarbeit mit dem Spielerausschuss (Gewerbeverein) konnte die rettende Medizin jedoch noch nicht gefunden werden. Dennoch war man fleißig und hat in Zusammenarbeit mit Sponsoren (Regierung, Städtebauentwicklung, etc.) unser ansehnliches Stadion (Stadtplatz) völlig und sehr schön erneuert und herrichten lassen.  Ein eindeutig richtiger Schritt in die richtige Richtung.
Doch viele der Eintritt zahlenden Zuschauer (Kunden) haben unser Stadion schon vor längerer Zeit verlassen. Sie sind mittlerweile abgeworben worden, etwas verwöhnt und erwarten  Spitzenfussball bzw. Ballzauber (intakte Shoppinglandschaften mit Freizeitwert!) und das kann Osterhofen trotz vieler schöner Geschäfte in der Innenstadt bisher nicht wirklich bieten. Die Löcher im Warenangebot sind hier einfach unübersehbar, das Konkurrenzdenken innerhalb der Stadt verhindert moderne und andernorts bereits umgesetzte Servicekonzepte und von Begriff “Faszination Fussball” ist bei uns noch ganz zu schweigen.
Wirklich attraktiver Fussball wird heutzutage in Passaus neuer Mitte, Deggendorf (Shoppinglandschaft, mit 2 Tiefgaragen mittendrin) oder Plattling (Globus) gespielt.
Unser Stadion ist deshalb an manchen Tagen auch ziemlich leer und abends – sozusagen bei Flutlicht - kann hier bei uns nicht gespielt werden, denn es fehlt an einer Flutlichtlage, die bereits von weitem zu sehen wäre. 
So gut die verbliebenen Spieler auch einzeln immer noch spielen – sind einige von ihnen nun krank geworden. Die Spielergehälter sind zu gering, um davon leben zu können. Die Motivation vieler der noch vorhandenen Spieler sinkt deshalb dramatisch – und wer könnte es ihnen verdenken. Es fehlen Stürmer  (Textil, u.a.) und Spielerpersönlichkeiten. Die Mannschaft ist also nicht komplett und an Spielerstars ist gar nicht erst zu denken! Noch hält der Torwart (gut frequentierte Geschäfte am Stadtplatz), aber was ist, wenn der seinen Vertrag nicht mehr bei uns verlängert – und danach sieht es momentan stark aus! Die Mannschaft läuft Gefahr, auseinander zu brechen – doch ist sich dessen niemand bewusst! Und genau deshalb wählten wir hier auch die plakative Sprache! Was wird aus Osterhofens Innenstadt, wenn Kernmieter weggehen?

Die Sponsoren  -Regierung, Städtebauentwicklung, etc. – haben viel Geld ausgegeben, aber Osterhofens Geschäftslandschaft zeigt, dass ein schönes Stadion alleine noch nicht ausreicht um abgewanderte Zuseher zurückzuerobern. Ohne komplette Mannschaft ist es einfach unmöglich ein gutes Spiel zu liefern! Aber nicht einmal eine intakte Mannschaft reicht aus, um die Zuseher wieder ins Stadion zu bringen, denn woanders wird mittlerweile Faszination Fussball gezeigt. Osterhofen fehlt die Antwort darauf und die brauchen wir nun dringend, um für die Zuseher wirklich anziehend zu werden! Alte Rezepte alleine helfen hier nicht mehr, “um den Patienten zu heilen”.
Doch sobald ein Spieler hier eine Idee hat, wie das Spiel zu verbessern ist, schaltet sich auch die Oberkrankenschwester (Denkmalamt – plakativ bezeichnet) des Chefarztes (Regierung, München) mit sicher bestem Vorsatz zu uns und beharrt darauf, dass sie den richtigen Lösungsansatz hat. Sie meint: Ihr müsst die alten Trikots (Fassaden, Gebäudeschnitte, etc.) wieder herrichten und das alte Spielsysstem spielen, dann wird auch in Osterhofen wieder faszinierender Fussball gespielt. Sie meint es supergut und versucht, unser Stadion weiter zu verschönern, damit wieder Zuseher kommen. Und sie lässt sich momentan auch nicht von ihrer Überzeugung abbringen, dass gerade diese Vorgehensweise die richtige ist. Wir aber sind der Meinung, dass es nicht am Stadion liegt, sondern an den Spielern, der Art wie hier im Vergleich zu anderen Mannschaften gespielt wird und wir würden gerne ebenso solchen modernen Fussball von einer hoffentlich bald kompletten Mannschaft spielen lassen.  Neuen Spielweisen und von uns vorgeschlagenen Heilmitteln für Spieler ist sie jedoch bisher nicht aufgeschlossen, denn sie fürchtet um das Aussehen von Spielern und Stadion, das für sie an 1. Stelle steht.
Um dies durchzusetzen hat sie vom Chefarzt (Regierung, München) sogar viele Befugnisse bekommen, die es unseren eigenen Mannschaftstrainern, dem Management vor Ort, etc. sowie den betroffenen Spielern schwer macht, eine anderes Spiel aufzuziehen und eine intakte Mannschaft dafür zu gewinnen. Ohne Oberkrankenschwester kann hier aber niemand entscheiden, was wir selber für richtig halten, um tatsächlich gesund zu werden. Und selbst wenn wir dies dennoch gemeinsam schaffen könnten:

Die erforderlichen Therapien und Verordnungen (Baurecht, Behördenwege, Zeitschiene, etc.) sind derart langwierig, dass die Heilmedizin (Verpflichtung von großen Handelsketten und Marken) aus heutiger Sicht nicht rechtzeitig verordnet werden kann. Top-Spieler können sich einfach aussuchen, wo sie spielen wollen – und sie warten nicht auf Osterhofen. Im Gegenteil!! Osterhofen hat als Standort für Top-Spieler die Note 6 – ungenügend, wie viele Versuche für Verpflichtungen belegen.

Dabei sprechen es die abgewanderten Zuseher selber aus, was dieser Mannschaft fehlt: Starke Spieler (Zugpferde), eine komplette Mannschaft (Produktangebot) und interessanter Fussball (Service). Doch dieses Medikament erfordert eine deutliche Veränderung der Spielweise bzw. der Mannschaftsaufstellung (Flächen, Parklätze, namhafte Marken, Veränderung bestehender Gebäude) und dafür gibt es anscheinend weder eine rechtzeitige Zulassung vom Chefarzt, bzw. seinen Mitarbeitern und dem Pflegepersonal.

Falsch: Eigentlich hat der Chefarzt dieses Medikament mittlerweile sogar zugelassen, aber sein Ärztestab  (Behörden) können diese Medizin aufgrund sehr komplizierter und langwieriger Verfahren bisher nicht rechtzeitig verabreichen und sie wurden bisher anders instruiert. Genau an dieser Stelle entsteht ein Konflikt, den wir gemeinsam – Spieler, Spielerausschuss, Trainer, etc. – versuchen müssen zu lösen. Gute Spieler warten eben nicht Jahre, um auch noch in einer nicht intakten Mannschaft zu spielen. Sie können überall spielen – sogar zu besseren Konditionen als bei uns. Es zeigt sich also, dass es sehr schwer wird, diese Schlüsselspieler von einer zukünftigen tollen Osterhofener Spitzenmannschaft zu überzeugen. Viele Spielerabsagen machen uns sehr zu schaffen, obwohl es nun erste Top-Spieler gibt, die tatsächlich daran interessiert sind, hier in Osterhofen zu spielen – endlich!

Und es gibt weitere Lichtblicke! Unser Management bzw. unsere Mannschaftstrainer (Stadtrat) hört uns zu und signalisierte nun zumindest in einem ersten Info-Gespräch, uns zu unterstützen. Allerdings ist hierüber noch nicht abgestimmt und alles offen. Doch schon über diese positive Grundhaltung freuen wir uns sehr! Wir sind der Meinung, dass das eine echte Chance ist, um gute Gespräche führen zu können und hoffentlich auch den Chefarzt und dessen Vertreter überzeugen zu können. Neben unseren eigenen Bemühungen, gute neue Spieler für die Mannschaft zu gewinnen, wird die Zulassung der geänderten Spielweise und der neuen Mannschftsaufstellung der Schlüsselfaktor werden, um “Faszination Fussball” in die Geschäftswelt von Osterhofen zu bringen. Hieran arbeiten wir mit Nachdruck und freuen uns über jegliche Art von Mithilfe und Solidarität! Jeder ist gefragt. Es ist UNSER Osterhofen, aber es geht hier um Mannschaftssport!

Solange wir dies nicht erreichen, sieht sich selbst ein Top-Manager (unser Landrat) außer Stande, diese “Medizin” (Konzept mit Türmen – wegen neuer Spielweise) zuzulassen. Er hält sich wie alle anderen Entscheider verständlicherweise an die Vorgaben (Zeitschiene und Umsetzung nach Baurecht und lokalen Gegebenheiten). Die von uns als notwendig erachtete “besonders helle” Flutlichtanlage und damit neue Leuchtkraft für unser Stadion (Geschäftstürme mit zusätzlichen Arbeitsplätzen im Stadtzentrum) sind ihm zu utopisch und man kann seine Argumente auch verstehen, denn er hält sich an die heutigen Spielregeln und Gegebenheiten. Nur: Die Zuseher nehmen Osterhofen mittlerweile nicht mehr als Fussballmannschaft wahr und deshalb wird hier möglicherweise bald kein Fussball mehr gespielt, was momentan jedoch für Außenstehende nicht ersichtlich ist (Auslaufende Mietverträge im Stadtzentrum)

Was brauchen wir also, damit wir die Situation drehen können?

Die abgewanderten Zuschauer sind unserer Meinung nach nur durch eine schnelle Komplettierung der Mannschaft mit einigen Stars wieder ins Stadion zu holen. Zudem braucht unsere Mannschaft eine neue Spielweise, eine neue Aufstellung (Spielsystem) und das Stadion braucht wie oben erklärt eine tolle Flutlichtanlage, die derart weit leuchtet (Türme), dass sowohl Fussballstars (Top-Marken) als auch Zuseher Lust bekommen, hierher  zu kommen. Nur wenn wir Top-Spieler für unsere Mannschaft anwerben können, wird unser schönes Stadion bald wieder rappelvoll Achtung: Es ist noch nicht geschafft – wir arbeiten aber daran!
Gerade die Flutlichtanlage täte unsere Spielern, unseren Zuschauern – aber vor allem dem Mannschaftsspiel gut, endlich wieder Selbstvertrauen und ein neues Selbstbewusstsein zu entwickeln und auch auszustrahlen.

Doch auch das reicht noch nicht!!! Denn ein Top-Mannschaftsmanager wie unser Landrat weiß eben von vielen anderen ähnlich gelagerten Fällen, von den vielen Problemen, die da auftauchen und er meint, das bekommen wir sowieso nicht hin. Erstens dauert der Behördenweg zu lange (hier hat er wohl recht) und dann werden die Anwohner (Grundstücksnachbarn und Anlieger des Projekts Leuchtenbergpassage, Geschäftsleute, etc. ) des Stadions kommen und Rauchbomben und Feuerwerksraketen zünden (er meint Beschwerden, Einsprüche, Prozesse, etc.). Dann wird es zu jahrelangen Verzögerungen kommen und sehr wahrscheinlich zum Spielabbruch (Projekt scheitert) kommen. Euere Idee ist Utopie und ich werde das Projekt (eigentlich die Türme) nicht genehmigen – so war der Tenor, als wir ihm das Konzept vorstellten.

Nun – er hat sehr wahrscheinlich sogar recht, denn dieses Projekt ist wirklich so ein zartes Pflänzchen, dass es von jedem Einzelnen durch nur einen Tritt zu zertreten ist. Es müsste eben alles gelingen und jeder Betroffene müsste solidarisch mitmachen. Genau deshalb ist es eigentlich unrealisierbar (alles andere wäre eine in die Geschichtsbücher der Stadt – und wohl nicht nur dort – eingehende Sensation!).

Die Leuchtenbergpassage kann nämlich nur dann kommen, wenn:

  1. alle Beteiligten ausnahmslos dazu beitragen, dass die neue Mannschaftsaufstellung inkl. neuer Spielweise, etc. innerhalb des gewünschten Zeitfensters der hoffentlich zu verpflichtenden Spieler umgesetzt werden kann!
  2. das Team einen bisher nicht gepflegten Mannschaftsgeist zeigt, um gemeinsam “Faszination Fussball” zu zeigen und wirklichen Teamgeist entwickelt. Das heißt auch: Kein Neid auf das Spielergehalt seiner Mitspieler mehr – sondern mitspielen und lernen, über sich hinauszuwachsen und selber ein gutes Spielergehalt zu verdienen.
  3. die Zuschauer ihre Mannschaft unterstützen. Ohne Zuseher fehlt die Motivation, der Spass am Spiel und somit der Ehrgeiz bei den Top-Spielern, hier überhaupt mitspielen zu wollen.
  4. die heute passiven (abgewanderten) Zuschauer und auch die Stadionanwohner müssten sich von diesem Teamgeist erfassen lassen und zu wirklichen Fans verändern. Nur so ist “Faszination Osterhofen” – eine lebendige und komplette Einkaufsstadt mit Zukunft für die hier lebenden Menschen denkbar. Schließlich sind die größten Nutzer die Menschen – hier und in der Region um Osterhofen herum. Osterhofen könnte das werden, was die lokale Politik offiziell wünscht: Eine liebenswerte und lebenswerte Stadt für Menschen. Leben, wohnen, arbeiten, erholen - all das wird nur möglich durch richtige Weichenstellung. Ohne Komplettversorgung vor Ort nicht denkbar.

Wir sind für die Einkaufspassage!

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