ZUKUNFT FÜR OSTERHOFEN
Mittelalterromantik für Osterhofen– Shoppingcenter für alle anderen Städte? Sind die aufgezeigten Hindernisse wirklich unüberwindbar?
- Gibt tatsächlich das Denkmalamt vor, was gebaut werden darf. Gerne möchten wir uns mit dem Denkmalamt abstimmen, denn natürlich geht es auch uns darum, zu Erhalten was sinnvoll ist. Wir sind bereit, zu erhalten und zu erneuern wo es nötig ist. So würde z. B. vom Investor viel Geld für den Erhalt und erneuten Zusammenbau des Dachstuhles des alten Gebäudes einkalkuliert. Nur kann eine Einflussnahme des Denkmalamtes wirklich so weit gehen, dass das Konzept als solches nicht umsetzbar ist, ohne dessen der Handel sicher(!) nicht nach Osterhofen kommt?
- Verordnungen, Paragraphen und Gesetze: Mindestens 1 Jahr, so sagt Deggendorfs Kreisbauamt, aufgrund des Gesetztesstandes. Die Stadt Osterhofen spricht von 2 Jahren Genehmigungs- und Behördenweg und mit Einsprüchen und Klagen wären das bis zu 4 Jahren Zeit.
->>> Aussage eines interessierten Grossmieters: Wenn wir überhaupt kommen, dann muss der Fertigstellungszeitraum absehbar sein. Das heißt: Fertigstellung spätestens in 2011. Bei geschätzten 18 Monaten Bauzeit müssten die Genehmigungen im Frühjahr 2009 vorliegen, um sofort mit dem Bau zu beginnen
Gesetze, Verordnungen, Paragraphen, Denkmalschutz – so unbestritten wichtig sie auch sind, behindern bzw. verhindern die Weiterentwicklung der Einkaufslandschaft unserer Stadt und damit die Zukunft für unsere kommenden Generationen.
Sind unsere Behörden nicht da, um uns Menschen zu helfen, um unsere Lebensumstände zu verbessern? Wir müssen ins Auto um einzukaufen, um mit den Kindern zum Facharzt zu kommen, etc. . Mit der Leuchtenbergpassage wird versucht, das Blatt zu wenden und unsere Innenstadt zu stärken. Wir möchten gemeinsam mit den anderen Geschäftsinhabern im Zentrum und in der Vorstadt das gesamte Osterhofen stärken. Was spricht dagegen?
Die Leuchtenbergpassage ist ein Meilenstein im Erreichen der durch die Stadt selbst erklärten Vision: Osterhofen – eine liebenswerte und lebenswerte Stadt für Familien.
Im Vordergrund steht bei unserem Konzept vor allem der Mensch. Nicht die Gebäude oder Fassaden alleine stehen im Mittelpunkt, sondern wie daraus ein Maximum an Lebensqualität entstehen kann. Wir versuchen, unseren Betrag zu leisten und stehen jeglichen Anregungen und Mithilfen jederzeit offen gegenüber.
Bisher fand sich stets ein Weg, um Sinnvolles auch machbar zu machen. Eine intakte Einkaufslandschaft für unsere Bürger – wir halten das für sinnvoll. Niemand hat Schaden – jeder hat Nutzen. Stellt man den Menschen – als Kunden – in den Vordergrund, dann ist er derjenige, der am ehesten und am meisten von einer intakten Einkaufslandschaft in Osterhofen profitiert.
Eine Stadt mit einer intakten und kompletten Einkaufslandschaft bietet vor allem Zukunft für Menschen - gerade auch für Familien, die sich hier ansiedeln können und wollen. Damit hat die Stadt auch selber eine Perspektive für die Zukunft. Sie wird gestärkt, bekommt eine schärfere Identität und auch die Möglichkeit, sich zu entwickeln.
Dort wo Gesetze und Bürokratie jedoch Fortschritt behindern, ist couragiertes Handeln angesagt. Wir haben einen Ex-Ministerpräsidenten, der den Abbau von Bürokratie fordert und der extra dafür in Brüssel tätig ist. Wenn Parteien und deren Vertreter es mit dem Wort Bürokratieabbau ernst meinen, dann könnten sie das gerade im Bereich “Innenstadtverdichtung” und bei Konstellationen wie in Osterhofen beweisen! Warum nicht einmal in Osterhofen etwas schaffen, das woanders noch nicht möglich war?
Bürokratieabbau und Vereinfachungen können aber nur diejenigen erwirken, die sie zu verantworten haben und am Besten können das diejenigen, die ganz oben Verantwortung tragen:
- Hr. Stoiber und Hr. Beckstein laden wir hiermit gerne ein, sich mit Rat und Tat einzubringen und mit uns nach Wegen zu suchen, wie hier Bürokratie und Behördenwege reduziert werden können, um aus einer liebenswerten Stadt wie Osterhofen auch eine Stadt mit Zukunft und Perspektive zu machen. Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit den Vertretern der Stadt Gehör finden, wenn und falls wir zu gegebener Zeit anklopfen und vor Ort um Hilfe bitten.
- Wir bitten auch alle unsere Kommunalpolitiker, sich an ihre Wahlversprechen der letzten Kommunalwahl zu erinnern und sich für die Wiederbelebung der Stadtmitte mit allem was sie vermögen, einzusetzen.
Die sich am 28.9.08 zur Wahl stellenden Parteien bitten wir zu zeigen, wie die vielen Genehmigungshürden beseitigt, bzw. so reduziert werden können, damit erforderliche Fristen für die Geschäftspartner (Handel) des zukünftigen Osterhofen eingehalten werden können.
ES GEHT UM DIE ZUKUNFT UNSERER FAMILIEN – UNSERER STADT UND LEBENSMITTE. Wie das Beleben von Einkaufsstädten funktioniert, machen uns andere bereits vor. Wir alle sind gemeinsam gefordert, das Unmögliche möglich zu machen.
